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Café Mobil - eine Projektzeichnung
Zeichnung von Tisch, 2 Stühlen und Sonnenschirm im Freien

Ein Projekt in der Entstehung - das "Café Mobil"

 

 

Im Finale

Die Bürgerstiftung GrenzachWyhlen gehört zu den Finalisten der Ferry Porsche Challenge 2026 – und erhält damit bereits eine garantierte Förderung von mindestens 5.000 Euro. 

Der Wettbewerb, der sich am humanistischen Vermächtnis Ferry Porsches orientiert, zeichnet erstmals Projekte aus, die Einsamkeit im Alter entgegenwirken, Engagement stärken und digitale Teilhabe ermöglichen. 

Insgesamt eine halbe Million Euro stellt die Stiftung dafür bereit.

 

Die Challenge richtete sich an gemeinnützige Organisationen aus BadenWürttemberg und Sachsen, die sich für ältere Menschen engagieren – unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder körperlichen Voraussetzungen. 

Nur die ersten 200 vollständig eingegangenen Bewerbungen wurden berücksichtigt. 

Dass sich die Bürgerstiftung GrenzachWyhlen in diesem starken Feld durchsetzen konnte, unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz ihres Ansatzes: Begegnung schaffen, Vertrauen ermöglichen und Menschen sichtbar machen, die sonst oft übersehen werden.

 

Der Hintergrund

Was steckt hinter dem eingereichten Konzept „Café Mobil“ der Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen:

 

Manchmal ist es ein großer Schritt, sich zu trauen, nach Unterstützung zu fragen.

Dafür braucht es Mut – und vor allem Vertrauen. 

Doch Vertrauen entsteht durch Begegnung: durch ein freundliches Wort, einen geteilten Moment, einen Platz, an dem man einfach willkommen ist.

 

Genau das schafft ein Café-Mobil. Es kommt dorthin, wo Menschen leben, die selten gesehen werden – in die Straßen und Wege von Grenzach‑Wyhlen, auch in die abgelegeneren Wohngebiete.

Orte, an denen ein mobiles Begegnungsangebot nicht nur sinnvoll, sondern geradezu ideal ist.

 

Ein elektrisch betriebenes Café-Mobil bringt mehr als Kaffee: Es bringt Nähe. Es lädt ein zu Gesprächen ohne Verpflichtung, zu einem Lächeln zwischendurch, zu einem Moment des Dazugehörens. 

Menschen, die wenig mobil sind, sich einsam fühlen oder eine hohe Hemmschwelle haben, finden hier einen leichten Zugang – ganz ohne Anmeldung, ganz ohne Schwellenangst.

 

Getragen wird das Projekt von engagierten Ehrenamtlichen, die zuhören, Zeit schenken und Brücken bauen. 

Sie schaffen Räume, in denen neue Kontakte entstehen, Unterstützung sichtbar wird und Gemeinschaft wachsen kann. 

So entsteht ein Netz aus Wärme und Aufmerksamkeit, das Isolation vorbeugt und Menschen wieder miteinander verbindet.

Das Mobile Café zeigt, wie viel möglich wird, wenn wir aufeinander zugehen: ein Ort der Menschlichkeit, der kleinen Gesten und der großen Wirkung – mitten im Alltag.

 

Die nächsten Schritte

Im Juni 2026 findet die digitale Präsentation des Konzeptes vor einem Experten-Gremium statt.

Es winkt die Chance auf eine noch höhere Förderung.

Im September werden die Preisträger bekanntgegeben.

Und dann geht es an die Umsetzung …